© de Faria e Castro
Quelle: Privat

Dr. Alexander de Faria e Castro


Den Vorsitz von HERUS e.V. hat seit Februar 2003 Dr. Alexander de Faria e Castro.

Als Seniorpartner der international tätigen Anwalts- und Notariatskanzlei “de faria & partner” in Wiesbaden trägt er zwar einen Namen mit portugiesischem Ursprung, ist aber zugleich Baltendeutscher mit russischen Vorfahren. So verwundert es wenig, dass er mit der russischen und deutschen Sprache aufwächst und als Anwalt mit einer Vergleichsstudie zum Sowjetrecht promoviert.

“ Ich verstehe die russische Seele”, sagt er von sich und gibt in den Jahren 1995/96 im Auftrag der russischen Regierung die deutschsprachige Zeitschrift “Russland intern” heraus, die Informationen aus Russland in deutsche Investorenkreise trägt. Ab 1995 repräsentiert der Anwalt die russische Regierung – über den Fond für Föderales Vermögen – bei der EU in Privatisierungsfragen. Hierfür wählt er weitere Landesrepräsentanten in Staaten der Europäischen Union aus und koordiniert deren Arbeit. Zur Ausübung dieser Tätigkeiten gründet er in Wiesbaden die “RFI Gesellschaft für Investitionsberatung mbH”. Diese unterhält nicht nur ein Moskauer Büro, sondern arbeitet überdies eng mit offiziellen politischen und wirtschaftlichen Institutionen in Russland zusammen.

Als im Februar 2003 die Schirmherren Johannes Rau und Wladimir Putin gemeinsam die Deutsch-Russischen Kulturbegegnungen 2003/2004 vorstellen, ist er nicht nur der soeben gewählte 1. Vorsitzende von HERUS, sondern mit dem Verein zudem von der deutschen Bundesregierung beauftragt, die Kulturbegegnungen im Hessenland durchzuführen. “Der Zeitaufwand in der Aufbauphase ist immens” so der Anwalt über sein Engagement für das deutsch-russische Kulturfestival. “Aber einen Rahmen für die interkulturellen Inhalte und Ziele zu finden, macht diese Aufgabe zu einem lohnenswerten Vergnügen.” Vom Brückenbauen spricht er – wann immer die Geschäfte es zulassen – auf den zahlreichen Veranstaltungen des Festivals, die HERUS im Jahr 2003 hessenweit durchführt. Und wenn das Kulturfestival 2004 in Russland gastiert, ist es ist für Alexander de Faria fast ein Heimspiel.