Paulinengrab Einfriedung, Einweihung


Ein Ziergitter für Herzogin Pauline 29.07.2011

WIESBADEN MAUSOLEUM Einweihung auf dem Alten Friedhof

(mag). Das Grabmal der Nassauer Herzogin Pauline (1810 – 1856) auf dem Alten Friedhof ist jetzt mit einem hübschen Gitter umgeben. Initiiert hat es der Verein Herus für hessisch-russischen Austausch und humanitäre Hilfe. Möglich gemacht hat es eine Spende von Natalie und Wolfgang Thust über 20 000 Euro, hergestellt die Schlosserei Lill in Taunusstein. Für Clotilde von Rintelen, die stellvertretende Herus-Vorsitzende, war es gestern ein großer Tag also, den man feierlich beging, indem sich ein Dutzend Herus-Freunde zunächst im Paulinenstift traf, das als Asklepios Paulinenklinik heute immer noch an den Namen der Nassauer “Landesmutter”, Ehefrau Herzog Wilhelms (1792 – 1839) und Stiefmutter Herzog Adolphs (1817 – 1905), erinnert. Bei der feierlichen Zeremonie später am Mausoleum waren auch der Vorsitzende des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, Rolf Faber, und der 1. Vorsitzende von Herus, Alexander da Faria, zugegen. Das Zier- und Schutzgitter hat der Verein in Abstimmung mit dem städtischen Denkmalschutz anbringen lassen. Zur feierlichen Einweihung hatte man das Grab mit orange-blauen Blumen in den Farben Nassaus, geschmückt. Nach dem Tod ihres Mannes spielte Pauline immer noch eine Rolle im Nassauer Hofstaat, vor allem als Förderin sozialer Einrichtungen. In dem Grab liegt auch Prinzessin Natalja, Tochter Alexander Puschkins, dessen Urenkelin wiederum von Rintelen ist. Nathalie war mit Erbprinz Nikolaus von Nassau verheiratet. Der war ebenfalls ein Urgroßvater von von Rintelen.

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