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Wiesbaden, 08/02/2022

Benefizkonzert am kommenden Sonntag, den 13. März 2022

Aktuelle Krise und Putins Angriffskrieg auf die Ukraine.

Liebe HERUS-Mitgleider, liebe Interessente und Freunde unseres Vereins,
wir haben uns seit Beginn des schrecklichen Krieges in der Ukraine noch nicht gemeldet.
Das bedeutet aber nicht, dass wir untätig waren.

Hier sind nur einige Beispiele:

  • Interview unseres 1. Vorsitzenden Dr. Alexander de Faria e Casto im WK als Vertreter der Russischen Kirchengemeinde
  • Interview Maja Stunz (HERUS-Vorstand) im Rhein-Main-TV - am kommenden Donnerstag, 10.3., 18-19 Uhr, Sendung der Caliban Literaturwerkstatt auf Radio Rheinwelle, www.radio-rheinwelle.de oder in Wiesbaden auf 92,5 mHz mit einer Lesung aus dem Buch "Sie kam aus Mariupol" von Narascha Wodin, erschienen 2017 im Rowohlt-Verlag und einem Gespräch mit Holger Stunz (HERUS-Vorstand) zu Fragen an die Literaturgeschichte, die sich angesichts von Putins Angriffskrieg auf die Ukraine stellen.
  • einige Freunde und Unterstützer unseres Vereins sind vor Tagen mit seinem Kombi an die ukrainische Grenze gefahren, hat Hilfsgüter gebracht und Flüchtlinge transportiert.
  • viele Freunde haben bereits Familien aus der Ukraine aufgenommen und/oder kümmern sich vor Ort um sie. Vielen Dank dafür!

Aber vor allem wollen wir Sie herzlich zu durch uns organisiertes Benefizkonzert am kommenden Sonntag, den 13. März 2022 in der Ringkirche Wiesbaden um 17 Uhr einladen. Es gelten 3G-Regeln. Spendenerlös für die Kinder in der Ukraine.

Auf uns kamen ukrainische und russische Künstlerinnen und Künstler zu, die ein Zeichen der Verständigung senden möchten. Daher der Titel: "Musik spendet Hoffnung"

Wenn Sie nicht zum Konzert kommen können, spenden Sie auf unser Herus-Konto:

HERUS e.V.
Nassausche Sprakasse

IBAN DE42 5105 0015 0101 2512 17
BIC NASSDE55
Verwendungszweck: Spende für die Ukraine

Mit besten Grüßen!
Maja Stunz
für den HERUS-Vorstand

Unser Vorstand

Clotilde von Rintelen

Clotilde von Rintelen wurde 1941 in Wiesbaden, einem ehemaligen „russischen Kurort“, geboren. Sie ist Nachfahrin des Zaren Alexander II. und Ururenkelin von Alexander Puschkin.
Ihre Person symbolisiert den perfekten Brückenschlag zwischen Deutschland und Russland. Neben ihrer Tätigkeit als Vorsitzende der Deutschen Puschkingesellschaft arbeitet sie heute als sozial engagierte Fachärztin.

Clotilde von Rintelen über sich selbst: „In meiner Familie wurde darüber nicht gesprochen. Ich wusste aber schon früh, dass ich so ‘typisch deutsch’ nicht sei. Oftmals hörte ich ‘die kleine Merenberg ist so entzückend natürlich’, dann wusste ich irgendetwas war nicht üblich. Immer wollte ich Russisch lernen, aber es gab so viele Entschuldigungen, es nicht zu tun: Früher Tod der Eltern, das Medizinstudium musste zunächst beendet werden, Heirat, drei Söhne, der Wiedereintritt in den Beruf. Aber 1991 war es dann soweit, ‘pora’! Ich wollte im Oktober nach Russland. Kurz nach meinem Entschluss erhielt ich zur 180 Jahresfeier von Puschkins Lyzeum eine Einladung. Und begann dort meine ersten Schritte auf den Spuren meiner Vorfahren zu tun und meine ersten Worte in Russisch zu lernen.Was mich oft zu Tränen gerührt hat, das Vertrauen ‘en avance’, das man mir und meiner Familie entgegenbringt, nur weil wir “seine” Nachkommen sind. Ich empfinde es als Verantwortung und Verpflichtung!”

Wiesbaden, 17/09/2021

Russlandsalon im „KUST“ in Klarenthal, Wiesbaden am 30. September 2021, um 18:30 Uhr

Platzkarte, Plumsklo und Pirogen.
Vier Monate zu Gast in vierzig 'russischsprachigen' Betten

Mit der Tradition des Russland-Salons möchten wir unseren Mitgliedern und allen an hessisch-russischen Beziehungen Interessierten einen Rahmen für aktuelle Themen geben, die beim gemütlichen Zusammensein diskutiert werden können.

Es handelt sich diesmal um den Reisebericht der viermonatigen Reise unserer Familie - Holger, Maja und Victoria Stunz - durch Russland, Georgien, Kasachstan, Kirgisien und Usbekistan. Wir haben in vierzig verschiedenen Betten geschlafen, waren allein mit dem Zug 10.000 km und 4.000 km mit dem Schiff unterwegs. In Russland waren die Wolga, das Altaigebirge, der Baikalsee, die Lena, der Ural und das Schwarze Meer unsere Zielregionen. Dann noch der große und der kleine Kaukasus, das Tien-Chan-Gebirge, der Yssik-Kul-See sowie die Seidenstraße.

Daher der Titel:

Platzkarte, Plumsklo und Pirogen.
Vier Monate zu Gast in vierzig 'russischsprachigen' Betten

Referent: Holger Reiner Stunz

Natürlich werden wir keinen touristischen Bericht im engeren Sinne liefern, sondern auch persönliche Erfahrungen und unseren Eindruck von Land und Leuten schildern. Es kommen die drei Perspektiven aller drei Familienmitglieder zum Tragen. Es werden Impressionen und Beobachtungen geteilt, die uns erzählenswert erscheinen. Dabei berühren wir auch die Themen, Familie, Stadt und Land, Sicherheit und Ordnung, Politik und Wirtschaft, sofern wir uns hier einen Eindruck verschaffen konnten.

Holger Reiner Stunz wurde 1976 Bad Hersfeld geboren. Nach
dem Abitur studierte er in Mainz sowie in Zürich und schloss sein
Staatsexamen mit einer Arbeit über die historische Bedeutung
der Bad Hersfelder Festspiele ab. Er arbeitete nach Aufenthalt im
Staat New York als Lektor an der Thomas-Mann-Gesamtausgabe im S. Fischer Verlag und als Publizist. Seit 2005 unterrichtete er die Fächer Deutsch, Geschichte und Erdkunde an der Gutenbergschule, seit 2012 wirkt er an der Elly-Heuss-Schule, wo er Studiendirektor für das gesellschaftswissenschaftliche Feld ist. 2008 publizierte er eine Monographie „Die Welt zu Gast in Wiesbaden“ über die Geschichte der Internationalen Maifestspiele. Er steht der Golo Mann-Gesellschaft e.V. sowie dem Förderverein Stadtmuseum vor und engagiert sich für HERUS e.V.

Um Voranmeldung bis zum 28. September 2020 wird um eine Anmeldung gebeten. Nutzen hierzu unser Kontaktformular.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr HERUS-Vorstand

Unser Vorstand

Clotilde von Rintelen

Clotilde von Rintelen wurde 1941 in Wiesbaden, einem ehemaligen „russischen Kurort“, geboren. Sie ist Nachfahrin des Zaren Alexander II. und Ururenkelin von Alexander Puschkin.
Ihre Person symbolisiert den perfekten Brückenschlag zwischen Deutschland und Russland. Neben ihrer Tätigkeit als Vorsitzende der Deutschen Puschkingesellschaft arbeitet sie heute als sozial engagierte Fachärztin.

Clotilde von Rintelen über sich selbst: „In meiner Familie wurde darüber nicht gesprochen. Ich wusste aber schon früh, dass ich so ‘typisch deutsch’ nicht sei. Oftmals hörte ich ‘die kleine Merenberg ist so entzückend natürlich’, dann wusste ich irgendetwas war nicht üblich. Immer wollte ich Russisch lernen, aber es gab so viele Entschuldigungen, es nicht zu tun: Früher Tod der Eltern, das Medizinstudium musste zunächst beendet werden, Heirat, drei Söhne, der Wiedereintritt in den Beruf. Aber 1991 war es dann soweit, ‘pora’! Ich wollte im Oktober nach Russland. Kurz nach meinem Entschluss erhielt ich zur 180 Jahresfeier von Puschkins Lyzeum eine Einladung. Und begann dort meine ersten Schritte auf den Spuren meiner Vorfahren zu tun und meine ersten Worte in Russisch zu lernen.Was mich oft zu Tränen gerührt hat, das Vertrauen ‘en avance’, das man mir und meiner Familie entgegenbringt, nur weil wir “seine” Nachkommen sind. Ich empfinde es als Verantwortung und Verpflichtung!”

Benefizkonzert am kommenden Sonntag, den 13. März 2022

Aber vor allem wollen wir Sie herzlich zu durch uns organisiertes Benefizkonzert am kommenden Sonntag, den 13. März 2022 in der Ringkirche Wiesbaden um 17 Uhr einladen. Es gelten 3G-Regeln. Spendenerlös für die Kinder in der Ukraine. Auf uns kamen ukrainische und russische Künstlerinnen und Künstler zu, die ein Zeichen der Verständigung senden möchten. Daher der Titel: "Musik spendet Hoffnung"

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Die Russische Kirche in Wiesbaden

Aber vor allem wollen wir Sie herzlich zu durch uns organisiertes Benefizkonzert am kommenden Sonntag, den 13. März 2022 in der Ringkirche Wiesbaden um 17 Uhr einladen. Es gelten 3G-Regeln. Spendenerlös für die Kinder in der Ukraine. Auf uns kamen ukrainische und russische Künstlerinnen und Künstler zu, die ein Zeichen der Verständigung senden möchten. Daher der Titel: "Musik spendet Hoffnung"

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HERUS e.V.

Der Verein für den interkulturellen Austausch zwischen Hessen und der Russischen Föderation gründet sich auf historisch gewachsene Verbindungen.
Ein bekanntes Beispiel ist die Tochter des russischen Schriftstellers Puschkin, Natalja Gräfin von Merenberg.

HERUS fördert diese Gemeinsamkeiten auf kultureller, wirtschaftlicher wie humanitärer Basis und kooperiert mit öffentlichen Institutionen wie auch mit Unternehmen.Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht das Festival der Kulturen, das einem lebendigen, in die Zukunft gerichteten Dialog dient. Zweimonatlich lädt der Verein überdies zum “Russischen Salon” mit wechselnden Schwerpunkten.

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